Überlebensregeln im Bärenland

Sollest Du mal zufällig und ungewollt einen Bären treffen, empfiehlt es sich, folgende Verhaltensregeln zu beachten.
– niemals wegrennen! Ein Bär ist schneller als ein Rennpferd – er wird dich garantiert einholen. Davon rennende Zweibeiner passen übrigens prima ins Beuteschema…
– dass Bären nicht auf Bäume klettern ist ein Mythos!
– Bären sind äußerst scheu. Wer singend oder laut schwatzend durch die Gegend wandert, verscheucht die Tiere mit hoher Wahrscheinlichkeit. Du musst natürlich in Kauf nehmen, dass ein lauthals geträllertes „Das Wandern ist des Müllers Lust“ mitunter zu Kopfschütteln bei den Kanadiern führen dürfte. Am besten den beigen Rangerhut zu Hause lassen, bevor es richtig peinlich wird…
– steht ein Bär plötzlich vor Dir, sprich mit ruhiger Stimme auf ihn ein und ziehe dich langsam zurück. Mach dich größer in dem du deinen Rucksack über den Kopf hältst oder deinen Partner auf die Schultern hebst.
– sollte der Bär abrupt auf dich zu kommen, dann bleib wie angewurzelt stehen. Er will dich nur testen und ist neugierig. Denk daran: Wer rennt verliert!
– in den seltenen Fällen eines Frontalangriffs hilft nur noch tot stellen. Leg dich auf den Bauch und schütze deine inneren Organe mit den Händen. Die paar Tatzenhiebe wirst du wahrscheinlich überleben. Der Bär wird sein Interesse schnell verlieren, wenn du tapfer bleibst.

Disclaimer: Der Profi übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit dieser Angaben. Vielleicht hat uns der Ranger auch nur „einen Bären aufgebunden“…

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