Ein Tag mit Benjamin Blümchen

„Pie!“ heißt los und „Hau!“ bedeutet Stopp. Wie war das jetzt noch mal mit links und rechts? Egal, die Elefanten kennen die Strecke ohnehin blind. Wir sitzen wie die „Mahouts“ (Elefantenreiter) auf dem Nacken der grauen Riesen und reiten gemächlich zum Fluss hinunter. Nur wenige Schritte und unser Benjamin Blümchen steht bis zu den Ohren in der braunen Strömung. Der Rüssel saust ins Wasser – Treffer, versenkt! In der Strömung planschen und toben wir mit den Tieren. Selten so viel gelacht. Tropfnass steigen Tier und Reiter aus den Fluten heraus und trampeln auf der Dorfstraße zurück ins Camp. Mopedfahrer schlängeln sich durch die Karawane, Kinder winken am Straßenrand und die Mahouts singen und pfeifen ihre melancholisch klingenden Lieder – so stellt man sich das Landleben in Laos vor. Die wörtliche Übersetzung von Laos lautet übrigens „Land der eine Million Elefanten“, wenngleich heute nur noch rund 800 Elefanten in Freiheit und weitere 1.200 in Camps oder auf Farmen leben.

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