Darf´s ein bisschen Meer sein?

„Ich will unbedingt so einen Strand, an dem die Palmen über den Sand ins Meer hängen, einem Kokosnüsse auf den Kopf fallen könnten und das Meer türkisblau in weichen Wellen um meine Füße spielt!“

„Bernd, so einen Strand gibts doch nur im Katalog! Die Strandbilder, die du bei Google bei der Recherche über Sri Lanka gefunden hast, wurden sicherlich mit Photoshop bearbeitet und wahrscheinlich in der Karibik aufgenommen!“ sage ich und denke dabei, dass die Realität wohl eher so aussieht:

Leere Plastikflaschen, viel Treibholz, Reste von Fischernetzten mit Styropor und Überbleibsel der letzten Strandparty werden am einsamen Traumstrand zu finden sein. Und da wo der Strand meinetwegen annähernd so malerisch ausschaut, wie im Reiseführer versprochen, da wimmelt es nur von Pauschalhotels, dicht an dicht gedrängten Liegestühlen und Strandverkäufern. Aber diese Gedanken verrate ich Bernd in dem Moment lieber erstmal nicht.

Und dann passiert das Wunder von Sri Lanka: Wir haben sie gefunden – wie im Katalog, wie in unseren kühnsten Vorstellungen und wie im Reiseführer tatsächlich vorhergesagt – die schönsten, weitesten und einsamsten Strände die man sich vorstellen kann… Sogar die gewünschten Palmen sind in einer Vielzahl vorhanden. Nur die Wellen, die umspielen nicht mit kleinen Kräuseln die zarten Touristenfüßchen, nein, sie sind teilweise meterhoch und so gewaltig, dass man hier lieber nicht überall baden sollte! Kein Problem, bei einer kühlen Brise und einem guten Buch kann man auch den ganzen Tag „nur“ in der Hängematte verbringen. Aber jetzt seht selbst!

Nilaveli Beach


Ein ganzes Resort für uns alleine (Ganesh Garden, Tangalle)

Marakolliya Beach

Frühstück am Strand (Ganesh Garden)

Talalla Beach

Rekawa Beach

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