Cats and dogs

In El Nido haben wir unser kleines philippinisches Paradies gefunden, ein Fischerdorf – bislang vom Massentourismus verschont – wo das Leben noch seinen gewohnten Gang geht. Das liegt wohl u.a. daran, dass die Anreise über sechs Stunden mit dem Minibus dauert und die letzten 100 Kilometer (noch) nicht asphaltiert sind. Vor der Küste El Nidos‘ liegt das Bacuit Archipel, ein Inselparadies mit bunten Korallenriffen und einsamen Traumstränden.
Wenn nur das Wetter nicht so unbarmherzig wäre. Es regnet Hunde und Katzen den ganzen lieben Tag lang. Sieben von neun Tagen fallen mehr oder weniger komplett ins Wasser. Ist aber nicht weiter schlimm, wir haben eine große Dachterrasse mit Blick über die Bucht, genießen das Faulenzerdasein und beschäftigen uns mit unserer Reisebibliothek. Außerdem ist es eine Riesengaudi, bei Platzregen im Meer zu baden.
Ein einziger schöner Tag ist uns dann aber doch noch vergönnt. Mit dem Kajak paddeln wir anderthalb Stunden übers offene Meer bis zu einer traumhaften Bucht auf der Nachbarinsel. Umgeben von hundert Meter hohen Kalksteinwänden versteckt sich eine einsame Bucht, mit unglaublich grün-blauem Wasser. Der kleine Strand bietet Platz für maximal fünf Personen. Außer einem Fischer ist aber kein Mensch hier. Beim Schnorcheln durch das warme Wasser jagt eine giftige Wasserschlange Lena einen Riesenschrecken ein, ganz alleine sind wir also doch nicht… Auch eine Meeresschildkröte streckt für ein paar Sekunden ihren Kopf aus den Wellen heraus, um Sauerstoff zu tanken.Wir verbringen den Nachmittag in dieser paradiesischen Lagune und fühlen uns ein wenig wie Schiffsbrüchige. Nur natürlich mit etwas mehr Romantik, weil das Kajak für die Heimreise bereitsteht. Das Paddeln gegen die Wellen ist richtig anstrengend und sorgt für einen ordentlichen Muskelkater in den nächsten Tagen

Allabendliches Ritual: Sonnenuntergang beobachten



 

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